zurück zur StartseiteBild im Seitenkopf

Unsere Freude-Projekte

 

Liebe Mitglieder, Freund*innen und Förder*innen von „Kompetenz gegen Brustkrebs“!

 

55 Bild 1

Quelle: Pixabay

 

Nun steht der Herbst schon in Startlöchern. Die Sonne wärmt nicht mehr so gut, die Tage sind merklich kürzer, die Nächte kälter und somit werden die Blätter der Bäume und Sträucher bunter, denn durch die veränderten Bedingungen ändern die blatttragenden Pflanzen ihren Stoffwechsel.

 

Durch die Reduktion des Sonnenlichtes muss die Pflanze die „Photosynthese“ anpassen, denn dazu benötigt sie viel energiereiches Licht, das in der Vegetationsperiode in dem grünen Blattfarbstoff dem „Chlorophyll“ aus Kohlendioxid und Wasser, Zucker und Sauerstoff produziert. Wenn also weniger Licht verfügbar ist, dann lagert der Baum oder Strauch das wertvolle Chlorophyll aus den Blättern in Äste, Stamm und Wurzeln ein und zum Vorschein kommen die roten, orangen und gelben Farbstoffe, die bis dahin vom Grün quasi überlagert wurden und erfreuen unsere Augen.

 

Auch in der Tierwelt ist die wiederkehrende Zeit der Veränderungen spürbar. Die Sommergäste wie Bienen, Hummeln und Schmetterlinge sind auf dem Rückzug und erfreuen sich an den letzten Blüten der Herbstastern und des Septemberkrautes, sowie am herabgefallenen Obst und laben sich vor dem Winter noch einmal am süßen Nektar.

 

55 Bild 2

Quelle: Simon

 

Bei den Schmetterlingen fällt mir auf, dass die meisten nicht ganz unbeschadet aus ihrem Sommerleben gekommen sind. Sie sehen ein bisschen zerzaust und „angenagt“ aus. Aber sogar das Exemplar auf dem Foto konnte noch fliegen. Es hatte sich den veränderten Bedingungen angepasst. Beim Anblick dieses außergewöhnlichen Falters, war ich tatsächlich emotional ein wenig berührt, weil ich ihn als Sinnbild meines eigenen Lebens sah: Auch ich bin mittlerweile ziemlich „zerzaust und angenagt“, aber immerhin, habe ich meine „Flugtechnik“ dem was jetzt möglich ist angepasst und nicht verlernt trotzdem zu fliegen. Es wäre Irrsinn es nicht zu tun!

 

Und nun sind wir beim eigentlichen Thema angelangt: Der Anpassung.

 

Sicher ist die Fähigkeit sich den jeweiligen Umständen anzupassen eine der allerwichtigsten Überlebensvoraussetzungen für jede Lebensform im Universum. Wenn wir Kinder sind, scheint Anpassung unmerklich zu geschehen, denn wir haben wenig Macht und Einfluss auf unsere soziale und geografische Umgebung. Wir werden für das Leben „passend“ gemacht durch das, was wir von anderen erlernen. So manches, was zu dieser Zeit gelernt wird, muss aber nicht passend bleiben.

 

Später dürfen wir selbst entscheiden, wie wir auf Veränderungen in unserem Umfeld reagieren. Wenn wir es wollen, können wir etwas in unserem eigenen Leben bewegen und uns bewusst anpassen an Veränderungen die das Lebensalter, Ereignisse in unserem Umfeld oder Krankheit mit sich bringen. Wir dürfen das Beste daraus machen.

 

Schwierig wird es, so glaube ich erst, wenn man trotz sich verändernder Lebensumstände, unbedingt daran festhält, dass alles genauso bleiben soll wie zuvor. Eine Kraftanstrengung, die in vielen Fällen oft kaum zu meistern sein wird.

 

Albert Einstein hatte dazu folgende Ansicht: „Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, daß sich etwas (zum Guten) ändert. Neale Donald Walsch titelt ein Buch: „Wenn sich alles verändert, ändere alles“. „Noch nie ist etwas aus der Überzeugung entstanden, es sei nicht möglich“ sagt „FacebookstarCourtney A. Walsh. Und schon der „alte“ Cicero schrieb: „Fange nie an aufzuhören - höre nie auf anzufangen“.

 

Und seltsamerweise fällt mir zum Thema „Anpassung“ spontan ein Musikstück ein. Es ist der „Bolero“ von Maurice Ravel hier gespielt von den Wiener Philharmonikern unter Gustavo Dudamel: https://youtu.be/E9PiL5icwic

 

Nutzen wir also, wenn möglich die Gestaltungsmöglichkeiten, die unsere Lebensumstände uns bieten und leben unser Leben, so wie es für uns am lebenswertesten sein kann, bleiben offen für neue „Flugtechniken“ und fliegen wir einfach weiter …

 

Bleiben Sie fröhlich, gesund, gelassen und seien Sie in herzlicher Verbundenheit und freundschaftlich gegrüßt vom gesamten Vorstandsteam von „Kompetenz gegen Brustkrebs“!

 

Mitglied werden

Aktuelles

Das Vereinsbüro ist montags bis donnerstags von 9 - 12 Uhr und nach Vereinbarung geöffnet. Die Zeiten können bei Veranstaltungen abweichen. 

 

Café-Gespräche

Informationen und Ihre Fragen zum „Mammographie-Screening“

am 16.11. von 16-18 Uhr

mit Dr. Brandenbusch

Anmeldung erforderlich

 

Heilsames Singen >>

30.11. um 17-18.30 h

Anmeldung bis 29.11. um 12 Uhr erforderlich im Vereinsbüro

 

Das Online-Freudeprojekt

für Sie >>

 

DKMS LIFE

neue Seminare für Patientinnen und Patienten in Krebstherapie >>

 

Notfallgespräch für Betroffene >>

 

Sprechstunde

Prof. Dr. Beuth

(per Telefon)

Termine 2021 >>

 

 facebook-667456 640    f  instagram-1581266 1280 Ausschnitt

Abonnieren Sie uns bei Facebook und Instagram

 

@
oder News per Mail 

 

Unsere Vereinszeitschrift

2021 MammaVita Titelseite

 

Broschüre für Frauen in Chemotherapie! Mit Tipps auch für Angehörige. >>

 

  


Neueste Beiträge

Populäre Inhalte


Diese Webseite verwendet Cookies. Cookies werden zur Benutzerführung und Webanalyse verwendet und helfen dabei, diese Webseite zu verbessern.
Durch die weitere Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit unserer Cookie-Police einverstanden. Datenschutz
OK, einverstanden